Der zehn bis dreizehn Millimeter lange Körper ist länglich und etwas abgeflacht. Er ist blauschwarz bis schwarz und abstehend lang behaart. Die Punktierung von Kopf und Halsschild ist grob, die der Flügeldecken dicht. Der Kopf ist etwa 45 Grad zur Körperachse nach unten geneigt. Die gewölbten Augen stehen seitlich. Die elfgliedrigen Fühler sind für die Gattung charakteristisch. Sie sind etwa so lang wie der Brustschild. Das Basisglied ist aufgequollen und ziemlich lang. Die folgenden Glieder sind schlank und konisch. Die Fühler enden mit drei sich nach außen konisch vergrößernden Gliedern, die eine kompakte etwas abgeplattete Keule bilden. Das Endglied ist schräg abgestutzt und außen in eine kleine Spitze ausgezogen (Abb. 4). Die Fühler sind seitlich vor den Augen eingelenkt. Die Farbe der Fühler variiert. Laut Erstbeschreibung sind sie an der Basis dunkelbraun, an der Spitze rötlich gelb. Bei der Variation xanthoceros (blond-horn, mit hellen Fühlern) sind sie ganz rötlich gelb. Sie können aber auch völlig dunkel sein. Die Oberlippe ist schmal, vorn etwas ausgerandet und mit Borstenhaaren besetzt. Die gebogenen Oberkiefer sind sehr spitz und tragen auf der Innenseite einen kleinen Zahn. Die Kiefertaster sind viergliedrig mit sehr kleinem Basisglied und länglich ovalem Endglied. Die Lippentaster sind dreigliedrig. Das Basisglied ist kaum sichtbar, das Endglied ist groß und dreieckig beilförmig. Die Unterkiefer sind an der Basis chitinisiert, der Innenlappen ist kurz und abgerundet, der Außenlappen ist lang, kräftig behaart und ebenfalls abgerundet. Der Halsschild ist länger als breit. Er ist deutlich schmaler als die Flügeldecken, vorn etwa so breit wie der Kopf, an der Basis schmaler. Eine glänzende Platte im vorderen Bereich fehlt. Die Grundfarbe der Flügeldecken ist gelb bis orangerot. Große Bereiche sind jedoch von gleicher Farbe wie der Körper. Dies ist gewöhnlich der Bereich um das Schildchen, ein schmaler Streifen entlang der Flügeldeckennaht und das Ende der Flügeldecken, sowie zwei breite leicht gewellte und etwa senkrecht zur Flügeldeckennaht stehende Bänder und eine isolierte Makel auf der Schulter. Das vordere Querband erreicht den Außenrand der Flügeldecke nicht. Die Flügeldecken sind weniger grob strukturiert als bei Trichodes hofferi, ein Grat auf der vorderen Flügeldeckenhälfte fehlt. Die langen Tarsen sind fünfgliedrig, das erste Glied kann von oben jedoch leicht übersehen werden (Abb. 5, Pfeilspitze auf 1. Glied). Die Hinterschenkel sind bei den Männchen kräftig verdickt.